Hundetagebuch 2014

Hundetagebuch

In diesem Hundetagebuch berichten wir über unsere zwei Hunde: Chesapeake Bay Retriever Buck und Dalmatiner Yogi. Anlass für dieses Hundetagebuch war die schwere Erkrankung von Leonhards Magyar Vizsla Sammy, der am 8. April 2014 eingeschläfert werden musste. Seitdem sorgen nur noch Buck und Yogi für Gesprächsstoff.

Magyar Vizsla Sammy

Sammy

Samstag, 20. Dezember 2014

Das Jahr geht langsam zur Neige, daher eine kurze Zusammenfassung der diesjährigen Ereignisse.

Februar

Ich mache Urlaub in Tunesien. Buck bringe ich bei einer Bekannten unter, während Sammy und Yogi gemeinsam in eine Hundepension kommen.

April

Am 8. April muss ich Sammy, mein Ein und Alles, von der Tierärztin erlösen lassen. Er war neben schwerster Spondylose unheilbar an Krebs erkrankt.

Damit nicht genug, kam es wenig später im örtlichen Hundesportverein, in dem ich mich jahrelang ehrenamtlich engagiert hatte, zu Unstimmigkeiten. In der Folgezeit zog ich mich nach und nach aus allen Vereinsaktivitäten zurück.

Ein Lebensabschnitt ist zu Ende gegangen. Sammy verbinde ich für immer mit einigen der bisher schönsten Jahre meines Lebens.

Juni

Am 28 Juni meistert Buck seine erste Bewährungsprobe im Hundesport: die Begleithundeprüfung.

August

Am 31. August geht es zum 10. Süddeutschen Irish Terrier-Treffen. Nach einem Vortrag führe ich dort mit Buck Team-Balance vor. Ich hatte 2011 im swhv den Team-Balance-Trainerschein erworben.

September/Oktober

Buck, Yogi und ich fahren nach Berlin. Gemeinsam entdecken wir die Hauptstadt.

Anschließend geht es für mich auf eine 3-wöchige Geschäftsreise in die USA (San José, Kalifornien). Buck und Yogi kommen gemeinsam in eine Hundepension.

Dezember

Chesapeake Bay Retriever Buck

Buck: here comes the sun!

Frohe Weihnachten und ein Gutes Neues Jahr!

Montag, 15. Dezember 2014

Zu den Klängen meines Musiktitels Papi könnt ihr im folgenden Video Buck und Yogi beim Rumtoben zuschauen. Ergänzt werden die Videobilder um Welpenfotos von den beiden, jeweils zusammen mit Sammy.

Dienstag, 11. November 2014

Heute habe ich ein kleines Video von Buck und Yogi gedreht. Wir waren in der Nähe meines Hauses in den Hügeln unterwegs.

Sonntag, 19. Oktober 2014

Hinter uns liegen drei ereignisreiche Wochen, die Buck und Yogi leider getrennt von mir in einer Hundepension verbringen mussten. Ich selbst war währenddessen geschäftlich in den USA, genauer gesagt in Kalifornien.

Kalifornien ist ganz anders, als ich es mir vorgestellt hatte. I lost my heart in California 😉

Freitag, 12. September 2014

Buck, Yogi und ich haben eine Woche in Berlin verbracht. Buck hat sich dem Großstadtleben schnell angepasst. Mit ihm hatte ich ja auch schon einmal in einem sehr lebhaften Hotel in Karlsruhe gewohnt (zusammen mit Sammy).

Parktickets aus Berlin

Parktickets

Beide Hunde durften in Berlin erstmals U-Bahn fahren, den Trubel mit dem ganzen Verkehr und den vielen unterschiedlichen Menschen erleben und einige Parks entdecken. Wir wohnten zuerst ein paar Tage in Wedding und dann in Charlottenburg, ganz in der Nähe vom Schloss samt Park.

Dalmatiner Yogi in Berlin-Wedding

Yogi in Wedding

Mir hat es in Berlin gut gefallen, und Buck hat die „Prüfung für Großstadthunde‟ mit Bravour bestanden 🙂

Sonntag, 31. August 2014

Heute war ich zum 10-jährigen Süddeutschen Irish Terrier-Treffen in Sonnenbühl eingeladen. Geplant waren eine Team-Balance-Vorführung und ein anschließender Vortrag zu diesem Thema.

Ich hatte mich dafür entschieden, die Vorführung mit Buck zu machen. Diese Entscheidung erwies sich als goldrichtig: zunächst einmal wegen des Wetters. Es war kalt und windig bei starkem Regen. Und dann die Terrier! 😉 Als wir beim gemeinsamen Spaziergang die Hunde von der Leine ließen, stürzte sich die halbe Terriermeute auf Buck. Der blieb cool! Neben den Irish Terriern waren auch zwei Airedale Terrier mit von der Partie. Mit einem davon, einem Rüden, spielte Buck sogar.

Aufgrund der Wetterbedingungen musste meine geplante Vorführung im Freien zunächst entfallen. Als wir im Anschluss an den Spaziergang in der Gaststätte ankamen, war ich gut nass geworden. Die Zeit reichte mir noch für eine Tasse Pfefferminztee, ehe ich mit meinem Vortrag an der Reihe war. Leinwand und Beamer hatten die Terrierfreunde gestellt, sodass ich nur meinen Laptop mitbringen müssen hatte.

Im Anschluss an den Vortrag, der gut ankam, zeigte ich noch ein Video von der Team-Balance-Trainerprüfung 2011 in Jechtigen. Die betreffenden Videos hatte ich mir für den Fall der Fälle herausgesucht. So konnten sich die Teilnehmer des Treffens wenigstens filmisch anschauen, wie sich Team-Balance in der Praxis darstellt.

Da jedoch der Regen nach meinem Vortrag aufgehört hatte und sich sogar die Sonne zeigte, beschlossen wir, meine Vorführung auf dem Parkplatz der Gaststätte nachzuholen. Ich hoffte, dass Buck mitspielen würde. Zwar hatte ich ihn nach dem Spaziergang abgetrocknet, aber er hatte eben doch längere Zeit im kalten Auto ausharren müssen. Doch wieder einmal zeigte Buck sich von seiner besten Seite! In Anbetracht der großen Ablenkung – die Teilnehmer standen im Kreis, teilweise mit ihren Hunden, um uns herum – war er der lebende Beweis dafür, dass Team-Balance funktioniert!

Chesapeake Bay Retriever Buck und Magyar Vizsla Sammy

Buck mit Sammy, meinem geprüften Team-Balance-Hund

Wie immer bei hundesportlichen Aktivitäten und ganz besonders bei Team-Balance muss ich unweigerlich an den viel zu früh verstorbenen Sammy denken, was mich naturgemäß traurig stimmt.

Donnerstag, 28. August 2014

Die letzten Wochen brachten etwas Abwechslung für Buck und Yogi, da wir während dieser Zeit Besuch hatten. Wir unternahmen einen Ausflug zur Burg Teck, machten viele lange Spaziergänge sowie Radtouren in der Umgebung. Leider lief Yogi sich einmal beim Radfahren die Ballen wund, wovon Buck zum Glück verschont blieb. Mittlerweile ist aber auch Yogi wieder fit.

Dalmatiner Yogi

Yogi

Mann mit Hunden

Unser Besuch mit Buck und Yogi

Chesapeake Bay Retriever Buck

Buck nahe Weilheim an der Teck

Mann mit Dalmatiner

Yogi mit seinem neuen Freund

Sonntag, 27. Juli 2014

Heute nahmen wir erneut an einer Begleithundeprüfung teil, diesmal ohne Wertung.

Sonntag, 13. Juli 2014

Heute Mittag habe ich kurz mit Buck das Apportieren geübt. Er versucht tatsächlich, mir klarzumachen, wie die Übung geht: Erst läuft man ein bis zwei Runden triumphierend mit dem Apportel über den Platz. Dann bringt man es – Achtung: Tempo verlangsamen! –, und der Hundeführer nimmt es einem direkt aus dem Fang. Sollte er einem vorher das Kommando „Fuß‟ geben, lässt man das Apportel fallen und begibt sich anschließend mit einem lustigen Hüpfer in die – Achtung: schief hinsetzen! – Grundstellung. So muss das sein!

Danach habe ich noch ein wenig mit Yogi geübt, und zwar die Grundstellung (das aktive Finden derselben), ein paar Schritte Fußlaufen sowie die deutsche Kehrtwende.

Bei dieser Variante der Kehrtwende dreht man sich zum links neben einem laufenden Hund hin um und der Hund wechselt hinter dem Rücken des Hundeführers wieder nach links in die Fußposition. Beim dritten (!) Versuch hatte Yogi den Ablauf bereits verstanden. Seine Auffassungsgabe ist wirklich beeindruckend!

Donnerstag, 10. Juli 2014

Gestern habe ich mit Yogi am Begleithundetraining in Bucks Trainingsgruppe teilgenommen. Es war kalt und regnerisch – ein Wetter, das eher Buck entgegengekommen wäre. Aber Yogi hatte damit auch keine nennenswerten Probleme, obwohl er beim Ablegen etwas gemeckert hat.

An der Prüfung Ende des Monats werde ich mit Yogi aber nicht teilnehmen. Er ist noch lange nicht so weit. Für das wenige Training, das ich mit ihm bisher absolviert habe, bin ich mit seiner Leistung aber zufrieden.

Buck darf sich daher erneut an der Begleithundeprüfung versuchen, diesmal als sogenannter „weißer Hund‟. Das bedeutet, dass wir bei der Prüfung zwar mitmachen, aber nicht gewertet werden. Bei der Unterordnung müssen immer zwei Teams auf dem Platz sein, und das ist nur bei einer geraden Teilnehmerzahl möglich.

Sonntag, 7. Juli 2014

Nach buchstäblich stürmischer Fahrt sind wir heute spät abends von einem Wochenendtrip nach Hessen zurückgekehrt.

Buck und Yogi haben vor allem am Samstag viel miteinander herumgetobt, sodass sie abends ziemlich müde waren. An diesem Tag stand obendrein ein längerer Spaziergang auf dem Programm.

Am Sonntag hat Yogi sich dann an der Hinterpfote leicht verletzt, er scheint irgendwo langgeschrammt zu sein. Die Stelle blutete ein wenig, was ihn aber nicht weiter zu stören schien. Er ließ sich von seinen Erkundungstouren im Garten nicht abhalten und klaute zwischendurch das feuchte Toilettenpapier aus dem Bad. Im Garten zog er dann das oberste Blatt aus der Packung heraus und fraß es.

Später klaute er auch eines der zwei Kissen von Sammys Hundebett, das ich mitgenommen hatte. Er spielte damit im Garten, warf es in die Luft, fing es, warf es in die Luft, sich selber auf den Rücken, fing es, nagte daran herum usw.

Dalmatiner Yogi

Yogi

Yogi war das ganze Wochenende von seiner unbändigen Neugier getrieben. Es gab sooo viel zu entdecken!

Dienstag, 1. Juli 2014

Gestern Abend stand Fußball auf dem Programm, Deutschland gegen Algerien. Yogi konnte gar nicht mehr hinsehen…

Dalmatiner Yogi

Was für ein Graus!

Morgen für das Begleithundetraining bin ich noch am Überlegen, ob ich mit Buck oder Yogi teilnehme. Eigentlich ist es Bucks Trainingsgruppe, aber der hat die Prüfung nun ja bereits bestanden. In dieser Gruppe steht die Prüfung Ende Juli an.

Samstag, 28. Juni 2014

Heute habe ich mit Buck die Begleithundeprüfung abgelegt.

Samstag, 21. Juni 2014

Sammy ist jetzt seit 74 Tagen nicht mehr bei uns – und ich kann es immer noch nicht glauben!

Magyar Vizsla Sammy, Chesapeake Bay Retriever Buck

Sammy und Buck Ende 2013

Bei Yogi habe ich heute ein Leckekzem an der Rückseite der linken Vorderpfote entdeckt. Ich vermute, dass er an dieser Stelle eine Zecke hatte. Leider hat Buck ihn beim Lecken noch unterstützt. Die betreffende Stelle ist kahl und gerötet und zeigt kleine Pickelchen. I am not amused 🙁

Donnerstag, 19. Juni 2014

Heute trafen wir in der Nähe einer Landesstraße auf einem Spazierweg auf ein Reh. Das Reh sprang nahe an Buck vorbei über den Weg und versteckte sich dann in einem Roggenfeld. Buck rannte dem Tier ein paar Schritte hinterher, ich konnte ihn aber stoppen, ehe er ihm ins Roggenfeld folgte. Bucks Gehorsam ist wirklich gut! Er steht Sammy darin in nichts nach!

Chesapeake Bay Retriever Buck

Buck

Im Gegensatz dazu ist Yogi im Freilauf nach wie vor unberechenbar.

Dalmatiner Yogi

Yogi

Mittwoch, 18. Juni 2014

Buck war heute im Begleithundetraining trotz des warmen Wetters so gut, dass unsere Trainerin meinte, dass ich es mit ihm im Obedience weit bringen kann. (Sofern es mir gelingt, ihn richtig zu führen. Er ist äußerst sensibel und reagiert auf die kleinste Regung von mir.)

Dienstag, 10. Juni 2014

Heute Begleithundetraining mit Buck (der Prüfungstermin rückt näher). Während der anfänglichen Besprechung mussten die Hunde warten. Einige legten sich bequem hin, andere suchten Kontakt zu ihren Artgenossen 😉 und einer machte deutlich, dass er von Warten gar nichts hält: Meine kleine Nervensäge setzte ich schließlich zurück ins Auto.

Da es an diesem Tag sehr heiß war und bereits ein Gewitter in der Luft lag, das schließlich auch über uns hereinbrach, breite ich über das nachfolgende praktische Training lieber den Mantel des Schweigens.

Montag, 9. Juni 2014

Das Pfingstwochenende habe ich mit Buck und Yogi in Österreich verbracht. Trotz der Hitze von über 30 Grad hatten die beiden viel Spaß, u. a. beim Rumtoben im Garten. Alleine darf man sie dort aber nicht lassen, da besonders Yogi großes Talent im Umgestalten an den Tag legt. Pflanzen etwa bringt er gerne auf die ihm genehme Länge, und was wäre ein Rasen, ohne Löcher darin zu buddeln?

Draußen musste Yogi wegen der vielen Ausflügler und Touristen an der Leine bleiben, während er zu Hause meistens zusammen mit Buck frei laufen darf. Für Buck brauche ich eigentlich keine Leine. Ihn leine ich nur an, damit andere beruhigt sein können.

Freitag, 6. Juni 2014

Heute verhielt Yogi sich beim Begleithundetraining unauffällig. Leicht gestresst war ich, als es darum ging, ihn in einem mit Sägemehl markierten Kreis, um den herum die anderen Kursteilnehmer mit ihren Hunden standen, abzulegen und sich zu entfernen. Das war wie ein Härtetest für uns. Yogi vibrierte schier vor Anspannung, sein Blick flog in alle Richtungen – aber er blieb liegen. Gut gemacht!

Donnerstag, 5. Juni 2014

Yogi darf draußen jetzt schon den zweiten Tag zusammen mit Buck frei laufen. Die beiden toben schon im Haus oft wild miteinander herum. Draußen steigert sich das noch: Man liefert sich wilde Wettrennen, wobei Yogi keinerlei Rücksicht auf Buck nimmt und schon mal aus vollem Lauf in ihn hineinrennt. Interessant finde ich, dass Buck – anfangs – auf kurze Distanz viel schneller ist als Yogi. Diesen Vorteil büßt er aber mit der Zeit immer mehr ein. Bald kann er dann mit Yogi in keiner Hinsicht mehr mithalten. Die Mühelosigkeit, mit der dieser durch die Wiesen flitzt, ist schon beeindruckend.

Samstag, 30. Mai 2014

Heute Morgen sind wir, d. h. ich mit Buck und Yogi, nach Holland gefahren, um einen Bekannten zu besuchen. Mit rund 500 Kilometern war dies die längste Fahrt, die ich mit den beiden bisher unternommen habe. Pino und Sammy waren diesbezüglich sehr erfahren gewesen, da sie im Urlaub in ganz Europa immer mit durften. Wie erwartet, gab es aber auch mit Buck und Yogi keinerlei Probleme.

Mittwoch, 28. Mai 2014

Wieder Begleithundetraining: Als ob er geahnt hätte, dass ich einen Motivationsschub brauche, zeigte Buck sich heute motiviert und aufmerksam. Sein großes Talent wird immer sichtbar, wenn die Motivation bei ihm stimmt. Zeitweilig hatte ich fast das Gefühl, Sammy an meiner Seite zu haben, wobei Buck einiges besser kann als mein verstorbener Vizsla. Rückwärts bei Fuß gehen beispielsweise.

Buck kann nicht nur, wie im Obedience gefordert, zwei bis drei Schritte rückwärts bei Fuß gehen, sondern ganze Strecken. Dabei hält er die Fußposition perfekt (allerdings noch mit meiner linken Hand als Orientierungshilfe).

Mein Retriever beginnt nun auch zu verstehen, dass er zuerst arbeiten muss und anschließend bestätigt wird, sprich, ich komme vom Futter in der Hand als primärer Motivation weg. Das ist gerade bei einem Hund, der so gestrickt ist wie Buck, ein großer Fortschritt.

Was mir allerdings überhaupt nicht gefällt, ist das Tempo, in dem er das Kommando Platz ausführt. Das konnte sogar der dauerkranke Sammy besser, und Yogi zeigt es so, wie ich es mir vorstelle: blitzschnell. Langsam ist ein Begriff, der in Yogis Wortschatz nicht vorkommt 🙂

Montag, 26. Mai 2014

Es regnet, die grünen Hügel im Hintergrund sind in Nebel gehüllt. Ich schaue aus dem Fenster in meinen Garten. Dort in der Ecke steht Sammy und möchte hereingelassen werden. Sein Anblick hellt sofort meine Stimmung auf. Moment, ich komme!

Doch leider lebt Sammy nur noch in meiner Erinnerung.

Magyar Vizsla Sammy

Allerletztes Foto von Sammy

Sonntag, 25. Mai 2014

Heute Mittag hoppelte beim Gassigehen ein Hase in offenbar selbstmörderischer Absicht direkt auf uns zu. Als er seinen Irrtum bemerkte, ergriff er die Flucht. Das eigentlich Bemerkenswerte dabei war aber Buck: Als der Hase durchstartete, gab ich Buck sofort das Kommando „Sitz‟. Er stand einen kurzen Moment da und man konnte sehen, wie er angestrengt über die Vor- und Nachteile der Befehlsausführung nachdachte. Dann setzte er sich, und der Hase war weg.

Chesapeake Bay Retriever Buck

Buck flitzt durchs Hundetagebuch

Mit dem Jagdtrieb habe ich bei Buck wirklich keine Probleme, das ist super! Yogi war bei der Begegnung mit dem Hasen an der Leine.

Freitag, 23. Mai 2014

Heute war ich mit Yogi im Begleithundekurs. Nach ca. 15 Minuten musste ich abbrechen. Da sprang er aus dem Sitz auf, rannte zur in der Nähe aufgebauten Obedience-Box, schnappte sich dort vom Boden das Target und begann, wie ein Gestörter damit im Kreis zu laufen. Als es mir gelang, ihn zu greifen, brachte ich ihn zum Auto und setzte ihn in seine Hundebox. Das restliche Training bestritt ich dann mit Buck.

Mittwoch, 21. Mai 2014

Heute war ich wieder im Begleithundekurs mit Buck: Mein Großer ist durch den neuen Hundesportplatz und die ihm noch nicht vertraute Trainingsgruppe etwas eingeschüchtert. Das direkt neben dem Parkplatz eines großen Einkaufsmarkts samt Tankstelle in einem Industriegebiet gelegene Gelände sorgt zusätzlich für Ablenkung.

Dienstag, 20. Mai 2014

Heute durfte Yogi erstmals seit Anfang April wieder frei laufen, und zwar zusammen mit Buck. Bis auf zwei Situationen, in denen er anders abbog als wir, was bei mir sofort Stress aufkommen ließ, ging alles glatt. Er lief zwar viel und schnell, orientierte sich aber an uns und kam auch mehrmals zu mir her.

Dalmatiner Yogi

Ich bin schlau und lese sogar Zeitung

Samstag, 17. Mai 2014

Heute war ich mit Buck und Yogi in einem Hundesportverein, wo sich einige Vereinsmitglieder zu Kaffee und Kuchen trafen. Ich stellte dort Team-Balance vor, und zwar das Futterspiel und das Beutestreiten. Die interessierten Hundeführer/-innen konnten anschließend einzeln mit ihren Vierbeinern unter meiner Anleitung üben.

Chesapeake Bay Retriever Buck

Buck am Haken

Ich selbst nahm anschließend mit Buck noch an einer kurzen Einführung ins Agility teil. Buck hatte  großen Spaß und flitzte erst einmal kreuz und quer durch die zwei aufgebauten Tunnel. OK, damit hat er also kein Problem! Auch eine Kombination aus Hürde und Tunnel meisterte er unter meiner Führung mühelos.

Ich weiß wirklich nicht, was ich von ihm halten soll: Ausgerechnet Agility, wofür er zu groß und zu schwer ist, macht ihm am meisten Spaß!

Später hatte ich dann noch Gelegenheit, mit Buck das Rückwärtsgehen in der Fußarbeit vorzuführen. Er zeigt es perfekt, eng am Bein – besser geht es nicht!

Freitag, 16. Mai 2014

Heute ging es mit Yogi in den Begleithundekurs. Yogi hat Spaß am „Arbeiten‟ mit mir. Er macht gut mit, lernt begierig Neues (und das super schnell) und zeigt bei der Ausführung bereits gelernter Kommandos sehr guten Gehorsam. Abgelegt bleibt er mittlerweile auch bei starker Ablenkung liegen, beim Abrufen kommt er zuverlässig angeflitzt, und er geht auch ohne Leine im Fuß mit. Die Grundstellung findet er fast schon perfekt aus jeder Position heraus. Seine Lernfortschritte sind beeindruckend.

Ich habe heute das Kompliment bekommen, dass wir als Team gut harmonieren. Das freut mich natürlich!

Montag, 12. Mai 2014

Heute fehlen mir die Worte, daher lasse ich Bilder sprechen.

Magyar Vizsla Sammy

Sammy (2005-2014)

Magyar Vizsla Sammy

Sammy

Magyar Vizsla Sammy

Sammy

Magyar Vizsla Sammy

Sammy

Magyar Vizsla Sammy

Sammy

Magyar Vizsla Sammy

Sammy

Magyar Vizsla Sammy

Sammy

Der letzte Weg

Samstag, 10. Mai 2014

Buck scheint wieder in Ordnung zu sein, ganz traue ich der Sache aber noch nicht.

Dalmatiner Yogi

Yogi: immer auf dem Sprung

Yogis Hotspot samt Folgeverletzungen heilt weiter ab, er hat sich schon lange nicht mehr gekratzt. Er sieht insgesamt sehr gut aus und hat endlich etwas an Gewicht zugelegt. Gewachsen ist er tatsächlich auch noch, wie mir auch von anderer Seite bestätigt wurde.

Was die Ausbildung angeht, so besuche ich jetzt regelmäßig mit beiden Hunden einen Begleithundekurs. Leider hat sich bei Buck das frühere Begleithundetraining in Weilheim negativ ausgewirkt (zu viel Fußarbeit, zu wenig Abwechslung und ein Hundeführer, der zu spät die Reißleine gezogen hat).

Samstag, 26. April 2014

Heute Vormittag fuhr ich mit beiden Hunden zur Obedience-Kreisgruppenmeisterschaft beim VDH Reutlingen. Wir verbrachten einen angenehmen Tag bei ansprechenden sportlichen Vorführungen unter netten Leuten. Das Wetter hielt, der Kuchen war lecker und Buck und Yogi durften am Ende noch mit zwei Hündinnen eine Gassirunde durch den Wald laufen.

Gestern nahm ich mit Yogi anstelle von Buck am Begleithundetraining statt. Das lief so gut, dass ich es jetzt mit Yogi fortsetze. Für Buck habe ich eine andere Trainingsgelegenheit gefunden. Ich hoffe natürlich, dass er bald wieder fit ist!

Freitag, 25. April 2014

Heute Morgen war ich mit Buck beim Tierarzt, obwohl er im Gegensatz zu gestern keine Schmerzlaute mehr geäußert hat. Aber das Wochende naht, und ich möchte im Fall der Fälle nicht wieder in die Tierklinik fahren müssen… Seine Analdrüsen sind offenbar in Ordnung. Stattdessen scheint ihm eine Stelle an seiner Rute weh zu tun. Er trägt die Rute seltsam abgeknickt, das war mir gestern schon aufgefallen. Er bekommt jetzt Metacam.

Yogi durfte anschließend mit ins Autohaus, wo ich die Räder an meinem Auto wechseln lassen habe.

Donnerstag, 24. April 2014

Yogi geht es besser. Der Juckreiz scheint aufgehört zu haben. Dafür ist Buck jetzt krank. Ich vermute, dass er eine Analdrüsenentzündung hat.

Mittwoch, 23. April 2014

Gestern Nacht habe ich Yogi erstmals weder Halskrause noch Hundeschuhe noch Hundemantel angezogen. Ich habe nämlich den Eindruck, dass er sich umso mehr kratzt, je mehr ich versuche, ihn daran zu hindern. Er ist da wie Pino. Wenn er an einer Stelle am Kratzen gehindert wird, kratzt er halt woanders! Im Übrigen hat es funktioniert, er hat sich heute Nacht nicht wieder gekratzt.

Samstag, 19. April 2014

Yogi muss nach wie vor mit dem Hundemantel rumlaufen, da er sich sonst wieder selbst verletzen würde. Der Juckreiz scheint sporadisch aufzutreten, und er versucht dann, sich zu kratzen.

Sein Hotspot heilt zwar, aber die Ursache für den Juckreiz habe ich bisher nicht herausfinden können. Das Trockenfutter ließ ich ganz weg. Yogi bekommt jetzt nur noch BARF (biologisch artgerechtes rohes Futter, sprich püriertes Gemüse mit Öl, rohes Fleisch, Knochen usw.). Diese Umstellung scheint aber keine Auswirkung auf den Juckreiz zu haben. Ich hatte ja das Trockenfutter in Verdacht gehabt.

Das Kortisonspray, das mir die Tierärztin mitgegeben hatte, hilft auch nicht. Im Gegenteil – sobald ich es aufbringe, versucht Yogi mit allen Mitteln, sich zu kratzen. Daher habe ich es weggelassen.

Freitag, 11. April 2014

Yogi habe ich Sammys Hundemantel angezogen, damit er nicht mehr an seinem Hotspot kratzen kann. Alternativ ziehe ich ihm vier Hundeschuhe an und ggf. noch eine Halskrause. Die Entzündung muss abklingen, ehe es noch eine Infektion gibt und auch Yogi Antibiotika verabreicht werden müssen. Bisher hat er noch nie welche gebraucht.

Yogi im Hundetagebuch

Yogi

Mittwoch, 9. April 2014

Das Leben geht weiter, auch mein Hundetagebuch… Yogi hat in Sammys Hundebett geschlafen. Über Nacht hat er sich stark gekratzt – sein Hotspot blutig, sein halber Rücken blutrot gefärbt, das Hundebett blutverschmiert, Blutspritzer am Boden, Blutspritzer an der (weißen) Wand.

Dienstag, 8. April 2014

Sammy hat heute seine letzte Reise angetreten.

Sammy im Hundetagebuch

Sammy

Montag, 7. April 2014

Uns läuft die Zeit davon… Sammys Nase hat sich sichtbar verändert und er atmet trotz des Asthmamittels schwer. Außerdem kann er sich kaum bewegen. So war es 2012 auch bei Pino, der ebenfalls an Spondylose litt. Ich weiß, dass das alles keinen Sinn mehr hat, aber ich greife nach dem kleinsten Strohhalm… Diese Entscheidung treffen zu müssen, ist so verdammt schwer!

Nachmittags waren wir bei dem schönen Wetter noch einmal draußen. Ich hatte meine Kamera mitgenommen und Fotos gemacht. Da es heute Abend schon regnen soll, vielleicht die letzte Gelegenheit, Fotos von Sammy zu machen.

Abends geht es Sammy jetzt schlechter. Er äußert wieder Schmerzen, sobald er sich zu bewegen versucht. Ich habe ihm erneut sein Schmerzmittel verabreicht – leider sind wir mittlerweile bei der Höchstdosis angelangt.

Durch die vielen Medikamente geht es ihm zeitweilig besser, aber gewinnen können wir diesen Kampf nicht. Wir erkaufen uns dadurch jedoch einige jener besonderen Momente, in denen Sammy mich minutenlang nur ansieht und ich das Gefühl habe, dass er tief in meine Seele blickt. Wie sehr werde ich dich vermissen!

Sonntag, 6. April 2014

Sammys Zustand ist stabil, aber seine Nase regeneriert sich nicht. Sie ist völlig ausgetrocknet und alles Befeuchten hilft nichts. Von den Schmerzmittelzäpfchen hat er sehr weichen Stuhlgang bekommen. Er zeigt vereinzelt Schmerzreaktionen.

Heute Nacht hat er auf dem neuen Hundebett geschlafen. Auch im Moment hat er sich dort ausgestreckt. Anscheinend erkennt er dessen Vorteile jetzt doch.

Sammy im Hundetagebuch

Sammy im neuen Hundebett

Buck kratzt sich seit ein paar Tagen ständig. Ich weiß nicht, ob das Scalibor-Halsband, das ich ihm gegen Zecken angelegt hatte, die Ursache ist. Am Futter könnte es ebenfalls liegen. Das hatte ich auch als mögliche Ursache für Yogis Hotspot ausgemacht.

Buck im Hundetagebuch

Buck mit dem weißen Scalibor-Halsband

Nachmittags hat Sammy sich im Auto auf dem Weg zum Gassigehen erneut das Sprunggelenk blutig gebissen. Yogi hat vermutlich ebenfalls wieder an seinem Hotspot gekratzt. Wie er das schafft, ist mir ein Rätsel!

Samstag, 5. April 2014

Weiter geht’s im Hundetagebuch… Früh morgens: Das Smartphone holt mich mit einem leise vor sich hin plätschernden Wasserfall und Vogelgezwitscher vorsichtig aus dem Schlaf. Die tägliche Routine wartet: Sammy über den Garten in die Garage führen, ihm seine beiden Hundeschuhe anziehen (wegen seiner abgerissenen Krallen) und ihn ins Auto heben. Bucks kontinuierliches Winseln (ich will raus, ich will raus, ich will Erster sein, ich will Erster sein) so gut wie möglich ausblenden bzw. ertragen und ihn ins Auto springen lassen. Yogi ebenfalls ins Auto springen lassen. Dann los mit dem Trio zum Morgengassi: Buck rast wie immer voraus, Sammy braucht viel Zeit für wenige Schritte und Yogi muss an der Leine bleiben.

Doch an diesem Morgen läuft es anders. Da ich die drei Hunde zurzeit nachts trennen muss, um ein gegenseitiges Belecken der Wunden zu verhindern, hatte Yogi im Erdgeschoss im „Hundezimmer‟ geschlafen. Als ich mit Sammy und dann Buck dort eintraf, um die Hunde anschließend im Auto zu verladen, fiel mir gleich dieser Geruch auf. Nachdem die Hunde im Auto in ihren Boxen saßen, ging ich der Sache auf den Grund: Yogi hatte über Nacht an mehreren Stellen im Zimmer gepieselt. Eigentlich hatte ich an diesem Samstag früh mit meiner Arbeit beginnen wollen, aber jetzt war erst einmal Putzen angesagt. Eine halbe Stunde später ging es dann zum Gassi.

Anschließend bekam Sammy mit dem Futter seine beiden Antibiotika und sein Asthmamittel. Buck und Yogi wurden normal gefüttert. Danach träufelte ich Sammy seine antibiotischen Augentropfen in die Augen. Als ich das Medikament gerade wegstellen wollte, sah ich aus dem Augenwinkel, wie Buck ihm die Tropfen wieder aus den Augen leckte – Kommando zurück, wir beginnen wieder von vorne! Dann war Yogi an der Reihe: Ich desinfizierte seinen Hotspot mit der Lösung, die mir die Tierärztin mitgegeben hatte, und brachte anschließend das Kortisonspray auf. Danach fiel mir ein, dass Sammy noch kein Schmerzmittel bekommen hatte. Mit viel Mühe gelang es mir, das bombenfest in Plastik verpackte Zäpfchen zu entnehmen und Sammy einzuführen.

Nachmittag: Yogi hat erneut die Holztäfelung im Hundezimmer beschädigt. An seinem Hotspot hat er ebenfalls wieder gekratzt. Ich müsste ihm jetzt die Hundeschuhe anziehen können, die er gestern verloren hat (siehe unten).

Sammy hat sich erneut das Sprunggelenk seiner rechten Hinterpfote blutig gebissen. Das hat er während der paar Minuten geschafft, die er im Auto warten musste, ehe es zum Gassi ging. Ich hatte solange im Hundezimmer saubergemacht.

Beide Hunde wurden verarztet.

Freitag, 4. April 2014

Dies ist der erste Eintrag im neuen Hundetagebuch… Mir war eine „geniale Idee‟ gekommen: Ich hatte Yogi nachmittags auf Anraten der Tierärztin Hundeschuhe angezogen, um zu vermeiden, dass er weiter an seinem Hotspot kratzt. Mit den Hundeschuhen war er etwas unbeholfen. Mein Plan war, dies auszunutzen, um ihm beim Abendgassi Freilauf zu gewähren – Yogi, quasi mit eingebauter Bremse!

Vorsichtshalber fuhr ich zum Abendgassi mitten in die Pampa, um das Experiment zu starten. Mit Sammy war ich zuvor bereits alleine ein paar Schritte gegangen, sodass ich nur Yogi und Buck dabei hatte. Als ich Yogi schließlich von der Leine ließ, leinte ich Buck gleichzeitig an, um zu vermeiden, dass er Yogi zum Rennen anstachelte.

Doch der legte direkt einen Kavalierstart hin. Die ersten paar Schritte noch etwas schwerfällig, doch dann rannte er immer schneller und schneller. Das machten die Hundeschuhe bald nicht mehr mit, und er verlor letztendlich drei davon.

Schließlich zog es ihn zu einem Bachlauf hin, wo er wild im Wasser herumtobte. Jetzt reichte es mir, und ich ließ Buck von der Leine. Der jagte Yogi den Bachlauf entlang und durch die Wiese. Yogi wurde langsam müde und ließ sich schließlich anleinen.

Yogi im Hundetagebuch

Yogi beim Freilauf

Meine Idee hatte sich als Schnapsidee erwiesen. Yogi zu bremsen, scheint ein Ding der Unmöglichkeit zu sein!